Home Nach oben Onlineshop Floristik Bilder Pflegepreislisten 2013 sind online

 

Golfer
canesgrab










 

Bundesweit zeigen Friedhofsgärtner, dass Grabgestaltung nicht langweilig und als Massenware zu verstehen ist.

Am 01.Oktober 2009 startete eine neue Kundeninformation des Bundes deutscher Friedhofsgärtner unter dem Motto „Es lebe der Friedhof“. Ein Name, der im ersten Moment sicher einen Widerspruch darstellt. Und doch spiegelt der Titel die Aussage der Kampagne gut wieder.
Beispielhaft an 6 Grabstellen möchten die Friedhofsgärtner die Verbindung zwischen Leben und Tod durch moderne Grabgestaltung darstellen. Die Grabstelle ist ein Spiegelbild des Lebens des Verstorbenen und wird danach gestaltet. 
Ein Gedankengang, der durchaus nicht neu ist für mich, habe ich doch vor Jahren so etwas in Heikendorf schon mal pflanzen dürfen. Die Grabstelle war damals auch in der Endausscheidung des Wettbewerbs „Kundendienstprofi 2005“. Die Idee der Grabstelle ist ein Schiff, welches durch das Wasser gleitet. Mit drei Bodendeckern wurden dann die Bugwellen gebildet, während das flache Wechselbeet die flache See zeigt.


Grabstelle auf dem Friedhof Heikendorf 
Darstellung eines Schiffes, dass durch die See gleitet.

Auch haben wir nach der Philosophie der Kampagne das Canesgrab gestaltet, was die Verbindung der Idee mit der Lokalität Kiels zeigen soll. Es ist viel Möglich, fragen Sie uns. 


Auch der Bund deutscher Friedhofsgärtner hat sich 6 Motive ausgedacht. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle drei der Motive näher vorstellen und auch über die Umsetzbarkeit auf einem Kieler Friedhof informieren.

Der Landwirt

Das erste Bild ist der Landwirt. Diese Grabstelle besteht aus einem großen Wechselbeet mit Sonnenblumen, zwei Streifen aus Euonymus und die „Furchen“ mit Pinienrinde abgedeckt. Auf der Fläche sind dann noch Kornbündel eingearbeitet. Diese Grabstelle wäre ohne große Probleme sofort pflanzbar. Worüber man sich Gedanken machen muss, wäre die Wechselbeetfläche, denn dafür gibt es zwei Ansätze. Entweder man setzt Sonnenblumen als Jungpflanzen und wartet auf die Blüte, oder man wählt die Sonnenblume als Topfpflanze im Herbst und während der anderen Jahreszeiten denkt man über alternative Bepflanzungen nach.

Die Punkerin

Hierbei handelt es sich um ein „Wechselmotiv“, denn das individuelle der Grabstelle bezieht sich hauptsächlich auf das Wechselbeet. Die bodendeckende Fläche ist dabei sehr flach und ruhig, im Bild mit Cotoneaster gepflanzt. Ein solches Wechselbeet ist problemlos zu gestalten, sobald man die Mischung aus flach- und hochwachsenden Pflanzen findet.

 

 

 

 

Der Golfer

An dieser Grabstelle haben wir exemplarisch aufgezeigt, dass die Gräber der Kampagne umsetzbar sind. Mit Rollrasen, Spielsand und Lonicera wird auf einer Grabstelle ein kleiner Golfplatz symbolisiert. Verbunden mit der Calla un einem Übertopf möchte man ja gleich das Grün spielen.

Nachfolgend können Sie das Werden der Grabanlage nachvollziehen.

 

Die Malerin

Das Spiel mit Form und Farbe wird auf dieser Grabstelle deutlich. Die Farbpalette mit den Wechselbeeten gepaart mit einer Dauerbepflanzung, die den Rahmen liefert.

Man könnte fast meinen, man steht vor der Grabstelle und kann anfangen zu malen

 

 

 

 

 

 

 

Der Angler

Sicherlich eines der streitbarsten Motive der Kampagne, aber eben eines was die Idee der Individualität sehr plastisch projeziert.
Nicht umsonst die Vorlage für den Fernsehspot. Leider aber auf den meisten Friedhöfen nicht umsetzbar. 

Die Geniesserin

Einfach der Ausdruck eines Lebensgefühl. Frankreich, Land der Leichtigkeit
Ausgefrückt durch Lavendel und eine offene lockere Gestaltung
Wirklich eine Einladung zum verweilen.

 

Mit diesen Beispielen wird deutlich, welche Möglichkeiten die Friedhofsgärtner haben, individuell auf die Wünsche und das Leben des Verstorbenen einzugehen. Daher stimmt das Motto:
Es lebe der Friedhof
Mehr Informationen auf der Homepage der Friedhofsgärtner zu diesem Thema.

Es-Lebe-der-Friedhof.de

 

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: Ralf@gaertnereikretschmer.de 
Stand: 31. März 2013
Copyright (c) Ralf Kretschmer 2006-2013